Martin Dubberke | Pfarrer

…und siehe, es war alles sehr gut

„Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“ 1. Mose 1, 31

Das heißt doch, dass Gott alles in einem Gleichgewicht geschaffen hat. Und damit ist der Auftrag an uns Menschen klar: Alles in diesem Gleichgewicht zu halten, damit alles sehr gut bleibt, weil es sehr gut aufeinander abgestimmt ist und somit einander bedingt.

Die Reihenfolge der Schöpfungstage macht auf wunderbare Weise deutlich, dass alles aufeinander aufbaut und das eine ohne das andere nicht möglich ist. Das bedeutet für den Menschen, dass ohne das, was an den vorangegangenen Tagen von Gott geschaffen wurde, der Mensch nicht möglich, nicht lebensfähig ist.

Kurz gesprochen: Menschliches Leben ist auf die Dauer nur dann möglich, wenn alles in dem von Gott geschaffenen Gleichgewicht bleibt. Dann gibt es – nebenbei gesagt – auch keine Kriege mehr, keinen Kampf um die Ressourcen dieser Welt, etc., weil alles in ausreichendem Maße vorhanden ist. Dann wäre das möglich, was Gott einmal geschaffen hat: Eine Schöpfung im Frieden.

Bibellese vom 1. Januar 2019 – 1. Buch Mose, Kapitel 1, Vers 1 bis Kapitel 2, Vers 25